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Über die richtige Verwendung von Betonfarbe als Bodenbeschichtung

Beton ist heute ein gern genutztes Material für Fassaden, als Baumaterial oder gar dekoratives Betonbaustück im Garten. Im Innen- und Außenbereich machen Betonoberflächen eine richtig gute Figur und ein Betonboden zeigt hervorragende Eigenschaften an zahlreichen Einsatzorten. Betonwände kommen in einem Grau daher. Jedem, dem das zu langweilig ist, kann mit spezieller Betonfarbe für einen echten Hingucker sorgen. Doch die Beschichtung kann noch so einiges mehr. Ein Garagenboden mit Betonfarbe gestrichen macht den Betonboden besonders widerstandsfähig. Auch andere Betonoberflächen werden mit der Beschichtung geschützt. Wir verraten dir in diesem Beitrag alles, was du über Betonfarbe wissen musst.

 

Was ist Betonfarbe?

Betonflächen im Innenbereich und Außenbereich sind gefragt. In Innenräumen verleihen Wände aus Beton den Räumlichkeiten einen Loft-Charakter und sorgen als Außenwände für einen modernen Look. Als Garagenboden ist Beton schon längst Baumittel der ersten Wahl. Ob im Innenbereich bzw. in Innenräumen, als Außenwände oder als Untergrund, eines haben die Betonflächen gemeinsam: sie sind besonders anfällig. Witterung im Außenbereich, Schmutz und starke Belastungen setzen dem Material schnell zu, machen es porös und bröckelig. Damit du lange etwas von deiner Betonoberfläche hast, ist ein Schutzanstrich mit spezieller Betonfarbe unerlässlich. Der Anstrich als Beschichtung sorgt dafür, dass Untergründe und Co. vor Feuchtigkeit, mechanischen Einflüsse und UV-Strahlen geschützt sind. Er verhindert sogar Moos- oder Schimmelbildung, wenn Bioziden zugesetzt sind. Das ergibt vor allem auf Beton- und Pflastersteinen Sinn. Eine Lösung ist die BAUFIX Pflasterstein Farbe.

Ein weiterer Einsatzbereich für den Anstrich sind Garagenböden. Hier ist ein Betonboden täglich extremen Belastungen ausgesetzt. Das Gewicht der Fahrzeuge, Abrieb der Autoreifen oder andere Beanspruchungen stellen an den Betongrund hohe Ansprüche. Im Innenbereichen wie in Kellerräumen setzt Feuchtigkeit Betonoberflächen zu oder sie müssen im Außenbereich täglichen Witterungseinflüssen standhalten. Die Betonfarbe leistet in allen Fällen gute Dienste und schützt den Beton zuverlässig.

Ein wesentlicher Vorteil: Mit Farbpigmenten versetzt, kannst du den Untergründen mit einem Anstrich eine schöne Optik verleihen. Das Streichen der dickflüssigen Betonfarbe ist unkompliziert mit Pinsel oder Farbrolle möglich. Entscheidest du dich für den natürlichen Look, ist eine transparente Betonlasur eine gute Wahl mit der Betonböden und Betonoberflächen zuverlässig versiegelt werden. Bei einer farbigen Variante hast du neben den RAL-Farben noch die Auswahl zwischen glänzend oder seidenmatt.

Welche Farbe eignet sich für Beton?

Für Untergründe aus Beton sollte also zu Betonfarben gegriffen werden. Diese haben spezielle Inhaltsstoffe, die die Betonfläche zuverlässig schützen, diese abriebfest, widerstandsfähig und witterungsbeständig machen. Es gibt zwei Arten: 1K Betonfarben und 2K Betonfarben. 2K Betonfarben sind meist mit Epoxidharz versetzt. Hierbei besteht der Anstrich aus zwei Komponenten, die erst beim Mischen miteinander reagieren. Letztere überzeugt mit einer hohen Lebensdauer und ist leicht zu reinigen. Die Epoxidharz Betonfarbe ist zudem eine umweltfreundliche Methode und schon nach einer kurzen Trocknungszeit stark belastbar.

Die Farbe der Beschichtung hängt vom persönlichen Geschmack ab. Gängig ist hier eine Auswahl an RAL-Farben, wenn ein farbiger Anstrich gewünscht ist. Die RAL-Liste ist in den meisten Fällen direkt beim Kauf des Anstrichs einsehbar. Ob Anthrazit, Blau oder Grün, entscheidend ist, dass es dir gefällt. In der Regel greifen die meisten Kunden bei den Bodenfarben zu Betongrau oder Anthrazit zurück oder entscheiden sich direkt für eine Betonlasur, die die ansprechende Optik einer Betonwand zusätzlich betont. So erhälst du mit der Beschichtung eine effiziente Schutzschicht, die die natürliche betongraue Farbe und Struktur intensiver wirken lässt. Generell sollte man bei der Wahl der richtigen Betonfarbe auf den Einsatzort und Zweck achten:

  • Innenbereich aus Beton
  • Innenwänden aus Beton
  • Bodenbeschichtung

Unterschiede bei Betonfarbe für außen und innen?

Damit Betonwände, Betonuntergründe und Betonböden zuverlässig versiegelt werden und damit starken Belastung durch unterschiedliche Umwelteinflüsse standhalten können, müssen sich diese in ihrer Zusammensetzung für den jeweiligen Einsatzzweck eignen. Betonfarbe für den Außenbereich ist in der Regel mit Bioziden versetzt. Diese sorgen dafür, dass der Betonuntergrund im Außenbereich vor Schimmel sowie Algen- und Moosbildung geschützt wird. Bei Bioziden handelt es sich jedoch um gesundheitlich bedenkliche Stoffe, die die Umwelt belasten. Daher sollten diese in der Regel nur sparsam auf den Betonuntergrund verwendet werden und keinesfalls in Innenräumen zur Anwendung kommen.

Ferner können auch wasserverdünnbare Betonfarben auf Acrylat-Basis im Außenbereich genutzt werden. Sie schützen gut vor jeglicher Witterung. Neben Acrylat sind Silikatfarben eine Alternative. Generell zeigen Farben auf Basis von Epoxidharz sehr gute Eigenschaften. Sie machen Flächen besonders robust, gleichen sogar Temperaturschwankungen aus und verhindern Risse im Beton. Sie sind jedoch sehr zähflüssig, weshalb sich das Auftragen mit Pinsel und Farbrolle etwas komplizierter gestaltet.

Bei der Wahl im Innenbereich ist darauf zu achten, dass die Farbe diffusionsoffene Eigenschaften aufweist, damit entstehende Feuchtigkeit, die sich an den Wänden niederschlägt, entweichen kann. Diese sollten wasserlöslich und natürlich gesundheitlich unbedenklich sein. Du hast hier die Auswahl zwischen Kreidefarbe, Kalkfarbe, Farbe mit Acryl und Silikatfarben. Silikatfarben punktet vor allem mit einem alkalischen pH-Werte, was Schimmel effektiv vorbeugt.

Betonfarbe für Böden wie Garagen-Kellerböden haben wiederum ganz andere Ansprüche an eine zuverlässige Bodenbeschichtung. Mechanische Belastungen machen Garagenböden zu schaffen. Hier sollte eine spezielle Bodenbeschichtung wie die BAUFIX professional Garagenboden Farbe aufgetragen werden. Die Bodenfarbe ist nach der Anwendung sehr strapazierfähig, schützt vor Rissen, ist zudem resistent gegen Weichmacher von Autoreifen.

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Vorteile und Nachteile von Betonfarbe

Die Spezialfarbe hat eine Menge Vorteile und ist unerlässlich, wenn du die Lebensdauer deiner Betonflächen verlängern willst.

  • Betonfarbe schützt zuverlässig vor Witterung.
  • Sie lässt sich mit Pinsel oder Farbrolle in mehreren Schichten einfach auftragen.
  • Die Betonbeschichtung verlängert die Lebensdauer Ihrer Betonwände.
  • Es kann eine Verarbeitung innen und außen erfolgen.
  • Neben der transparenten Betonlasur gibt es eine große Auswahl an RAL-Farben.
  • Sie zeigen eine gute UV-Beständigkeit und Abriebfestigkeit.
  • Mit Bioziden sorgen sie draußen für eine gute Abwehr gegen Algen und Moos.
  • Im Inneren verhindern Farben mit Silikaten die Bildung von Schimmel und sind gesundheitlich unbedenklich.
  • Auf Basis von Epoxidharz wird die Fläche besonders robust.
  • Mit der Diffusionsoffenheit wird Feuchtigkeit abgehalten.
  • Eine Grundierung ist meist nicht notwendig.

Nachteile gibt es kaum. Es kann bei manchen Farben der Fall sein, dass doch eine Grundierung notwendig ist.

Kaufkriterien für Betonfarbe

Was gilt es beim Kauf der Spezialfarben zu beachten?

Untergrund

Betonfarbe ist für Wände und Fußböden geeignet. Ebenso lassen sich alle Baustücke aus Beton mit den Farben bearbeiten. Grundsätzlich können die Betonbeschichtungen auf allen mineralischen Böden genutzt werden. Dazu ist jedoch eine gute Vorbereitung nötig.

 

Beständigkeit

Vor allem im Außeneinsatz muss die Betonbeschichtung witterungsbeständig sein und Moos- und Schimmelbildung abhalten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sie diffusionsoffen ist, damit ein tadelloser Feuchtigkeitsaustausch stattfinden kann. Ebenso ist auf die UV-Resistenz, die Risse im Material vermeidet, zu achten. Auf Garagenböden muss die Beständigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen gewährleistet sein.

Glanzgrad

Der Glanzgrad gibt an, in welchem Maße Licht reflektiert wird. Dieser spielt keine Rolle bei den schützenden Eigenschaften der Farbe. Hier kannst du ganz nach deinem Geschmack gehen. Es gibt matte Farben (stumpfmatt, matt oder seidenmatt) oder glänzend (glänzend oder hochglänzend). Zu bedenken gilt es hier, dass Schmutz auf glänzenden Flächen schneller in Erscheinung tritt als bei matten Betonbeschichtungen.

 

Farbton

Beim Farbton verhält es sich wie beim Glanzgrad: Erlaubt ist, was gefällt. Es gibt die Farbe in zahlreichen RAL-Farben. Klassiker sind meist überwiegend verschiedene Grau- und Silberfarbtöne oder Weiß sowie Schwarz. Damit hast du die Möglichkeit für frischen Wind im Eigenheim zu sorgen.

 

Mit Betonfarbe streichen: So geht es

Hast du eine Variante gefunden, geht es an das Auftragen. Hierzu findest du nachfolgend eine kleine Anleitung. Solltest du jedoch noch Probleme bei der Auswahl haben, setze dich mit uns in Verbindung. Gerne helfen dir unsere qualifizierten Servicekräfte die passende Betonfarbe für dein Projekt zu finden.

 

Material und Werkzeug zum Streichen

Du benötigst:

  • Farb- oder Lackrolle und einen Pinsel zum Auftragen
  • Alternativ ein Farbsprühgerät
  • Betonspachtel zum Ausgleich von Unebenheiten und füllen von Rissen
  • Drahtbürste zum Entfernern alter Farbreste
  • Eventuell Sandstrahler oder ein Hochdruckreiniger zur Reinigung

 

Schritt 1: Reinigen, Schleifen und Ausbessern

Zunächst muss der Untergrund optimal auf das Auftragen der Farbe vorbereitet werden. Das bedeutet, dass alte Farbreste abgetragen und Verschmutzungen entfernt werden müssen. Es dürfen weder Staub noch Schmutz oder Öl- oder Fettflecken auf der Fläche verbleiben. Nutze zum Abtragen Drahtbürste, Sandstrahler oder ein Hochdruckreiniger. Danach folgen das Füllen und Ausbessern von Risse, Dellen und Spalten. Dazu wird eine Ausgleichsmasse oder Epoxidharzmörtel genutzt. Nach einer ausreichenden Trocknungszeit der Ausgleichsmasse schleife die gefüllten Stellen ab, sodass Unebenheiten wieder verschwinden.

Schritt 2: Grundierung?

Haftgrund und Grundierungen können bei vereinzelten Produkten notwendig sein. Eine Grundierung sorgt für eine optimale Farbhaftung. Beachte dazu die Angaben des Herstellers auf dem Gebinde. Bei den meisten Farben ist das jedoch nicht nötig, schadet jedoch nicht. In Feuchträumen kann sich eine Versiegelungsschicht als sinnvoll erweisen.

 

Schritt 3: Beton streichen

Flächen, die nicht mit gestrichen werden, solltest du mit Folie abkleben. Das Abkleben schützt diese vor Farbspritzern und Farbklecksen.

Beginne anschließend die Farbe mit der Rolle oder einem Farbsprühgerät aufzutragen. Ein Farbsprühgerät hat den Vorteil, dass das Auftragen schnell und einfach geht, die Betonbeschichtung gleichmäßig wird und am Ende ein professionelles Ergebnis herauskommt.

Anschließend lasse die Farbe gut trocknen. In den meisten Fällen ist das Auftragen mehrerer Schichten der Bodenfarbe notwendig.

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Fazit und Empfehlung

Die Spezialfarbe sollte immer zum Einsatz kommen, wenn du lange etwas von deinen Flächen aus Beton haben wollen. Sie bietet einen optimalen Schutz und wertet die Optik auf, wenn du zu Farbtönen wie Betongrau oder anderen Farben greifst.

Die BAUFIX professional Garagenboden Farbe zeigt sich als hochwertiger Schutzanstrich und versiegelt mühelos Böden aus Beton, Estrich oder Zement. Die Farbe ist beständig gegenüber Weichmachern und unempfindlich gegenüber Autoreifen. Zudem punkte unsere Lösung mit einer sehr guten Licht- und Wetterbeständigkeit. Abrieb und Feuchtigkeit haben keine Chance.

Für mineralische Untergründe außerhalb der Innenräume empfehlen wir dir die BAUFIX Pflasterstein Farbe. Sie besitzt eine sehr gute UV- und Witterungsbeständigkeit und lässt sich schnell in mehreren Schichten auf trockenen Untergründen auftragen.

 

Häufig gestellte Fragen

 

Wie kann man Betonfarbe entfernen?

Du kannst die Farbe mit unterschiedlichen Möglichkeiten abtragen und entfernen. Dazu gehören:

  • abbeizen
  • unter Einsatz von Heißluft
  • mittels Sandstrahler
  • abschleifen
  • mit einer Drahtbürste
  • Verwendung eines Hochdruckreinigers

Wie lange muss Betonfarbe trocknen?

Die Trocknungszeit unterscheidet sich häufig von Hersteller zu Hersteller. Angaben findest du auf dem Gebinde. Gleichzeitig spielen bei der Trocknungszeit Faktoren wie die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit eine Rolle.

 

Wie lange hält Betonfarbe?

Das hängt von der jeweiligen Belastung und Umwelteinflüssen ab. In der Regel kann sie bis zu 12 Jahre problemlos halten.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Betonfarbe und einer Betonlasur?

Betonlasur ist eine transparente Schutzschicht den Beton vor Witterungs- und Umwelteinflüssen schützt. Sie lässt den natürlichen Farbton besonders gut zur Geltung kommen.

 

Ist Betonfarbe wasserdicht?

Ohne spezielle Betonbeschichtung ist das Material wie ein Schwamm und nimmt viel Wasser auf. Generell ist die spezielle Farbe nicht zu 100 % wasserdicht, kann aber mit zusätzlichen Komponenten versiegelt werden. Betonbeschichtung auf Epoxidharzbasis sind dazu gut geeignet. Ob die Farbe wasserdicht ist, findest du auf den entsprechenden Hinweis auf dem Gebinde des Produktes.

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