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Fußbodenfarben als Bodenbelag - Vorteile, Einsatzgebiete, Tipps & mehr

Fußböden und Untergründe müssen täglich einigen Herausforderungen standhalten. Teilweise sind die Belastungen wie von Garagenböden enorm hoch. Aber auch Kellerböden benötigen eine gute Bodenschichtung. Mit speziellen Fußbodenfarben machst du mineralische Untergründe strapazierfähig und gewährleisten, dass diese sich leicht von Schmutz und Co. befreien lassen. Je nach Bodenbeschaffenheit und Nutzung eignen sich unterschiedliche Fußbodenfarben für den Anstrich. Möchtest du zum Beispiel Beton von Garagenböden oder Kellerböden streichen, hast du die Wahl bei der Betonfarbe zwischen 1K und 2K Betonfarbe. Holzböden hingegen benötigen Spezialfarbe auf Wasserbasis, die sich oft in natürlichen Farbtönen zeigen. Welche Vorteile haben Fußbodenfarben für Untergründe, wie wirkt sich der Farbton aus, was muss ich bei Garagenböden beachten und wie werden die Anstriche verwendet? Das erfährst du nachfolgend.

 

Über die Vorteile von Fußbodenfarben

Fußbodenfarbe ist ideal dazu geeignet Böden und Untergründe mit einer schützenden Schicht robust und beständig zu machen. Fußbodenfarbe wie Betonfarbe ist abriebfest, beständig gegenüber Chemikalien und eignet sich ideal für Kellerböden, Garagenböden und selbst Waschküchen. Auch in Werkstätten und Lagerräumen ist ein solcher Anstrich mit Bodenfarben möglich. Bodenfarben lassen sich leicht auftragen und streichen. Dafür kannst du auf Farbrollen oder Pinsel zurückgreifen. Betonfarbe schützt Böden aber auch Wände und andere Flächen vor starker Beanspruchung, Witterung, Verschmutzung, Staub und Flüssigkeiten wie Öle.

Fußbodenfarbe ist in vielen Farbtönen und speziell für Betonböden in unterschiedlichen Grautönen erhältlich. Du hast zudem die Auswahl zwischen seidenglänzend oder seidenmatt. Den Glanzgrad der Bodenfarbe kannst du einfach nach deinem persönlichen Geschmack auswählen. Mit der Bodenbeschichtung sorgst du für einen optimalen Schutz des Untergrunds vor Abnutzung und bringst mit den Akzenten und je nach Glanzgrad frischen Wind in deine Nutzräume.

Die Farbtöne bei Holzböden hingegen orientieren sich an den farblichen Eigenschaften der Holzarten. Die unterschiedlichen Hölzer präsentieren sich in verschiedenen Optiken und Fußbodenfarbe soll Farben und Maserungen gezielt unterstreichen. Die Untergründe aus dem natürlichen Material sowie Holztreppen und Holzmöbel werden mit der Spezialfarbe vor Umwelteinflüssen und Beanspruchung geschützt.

Fußbodenfarbe bringt mehr Farbe ins Leben

Bei Fußbodenfarbe hast du eine große Auswahl zwischen Farbtönen. So lassen sich mit Betonfarben Untergründe in ein neues Gewand kleiden und das ohne großen Aufwand, den du beispielsweise beim Verlegen von Fliesen hättest. Betonfarbe erhälst du in den typischen RAL-Farben und kannst hier ganz nach deinem persönlichen Geschmack gehen. Wichtig ist nur bei Betonböden und Zementestrich auf Spezialfarbe zurückzugreifen. Diese ist gleichzeitig funktional. Die Beschichtung verhindert nach dem Anstrich und der Trocknung das Eindringen von Feuchtigkeit und ist abriebsicher.

Effekt von heller und dunkler Farbe

Mit Fußbodenfarbe für Untergründe setzt du einen farblichen Akzent im Innen- und Außenbereich. Dunkle Farbtöne machen sich in großen Räumen besonders gut und lassen diese edel und elegant wirken. Platziere hier helle Akzente mit der Einrichtung. Helle Farbtöne lassen Räumlichkeiten größer wirken und strecken optisch. Dunkle Möbel als Kontrast zaubern ein harmonisches Bild.

Wichtig ist es, dass die Bodenbeschichtung am besten schon direkt bei der Raumplanung bedacht wird. Idealerweise sind Fußbodenfarbe, Wand- und Deckenfarbe aufeinander abgestimmt und bilden zusammen ein stimmiges Gesamtbild.

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Welche Fußbodenfarbe für Betonböden nutzen?

Ob farblich oder transparent, eine Bodenbeschichtung für Betonböden muss sich ebenso funktional zeigen. Die Spezialfarbe für Betonböden aus Zementestrich, Terrassen, Treppen, Wände, Mauern und Deko soll den Beton haltbar machen und über viele Jahre eine uneingeschränkte Nutzung garantieren. Der Anstrich ist wichtig, da Beton sehr porös ist und vor Umwelteinflüssen geschützt werden muss, damit die Lebensdauer erhöht wird.

Die Bodenfarbe wird je nach Einsatz gewählt, denn eine Fußbodenfarbe, die für alle Untergründe und Flächen gleichermaßen genutzt werden kann, gibt es nicht. Es gilt zu bedenken, dass Garagenböden höheren Belastungen ausgesetzt sind als Kellerböden. Während hier die Bodenfarbe abriebfest sein muss, ist das beispielsweise bei Wandfarben zweitrangig. Auch Farbintensität und Deckung spielen eine große Rolle.

Fußbodenfarben bildet eine Bodenbeschichtung auf dem Untergrund, die vor Schmutz, Staub, Öl und sonstigen Verschmutzungen schützt. Bodenfarbe lässt sich einfach mit Farbrolle und Pinsel auftragen und ist in der Regel gebrauchsfertig zu kaufen.

Bei den Betonfarben hast du die Wahl zwischen 1K Betonfarben und 2K Betonfarben (Epoxidharz Betonfarben). 2K besteht aus zwei Komponenten, die erst bei Kontakt miteinander reagieren. Epoxidharz Betonfarbe zeigt sich als seidenglänzende Bodenbeschichtung nach dem Anstrich. Die Epoxidharz Schicht ist besonders strapazierfähig und einfach in der Pflege, überzeugt mit einer langen Haltbarkeit und einer zügigen Trocknung.

Es gibt darüber hinaus Farben speziell für den Außen- und Innenbereich.

 

Die passende Fußbodenfarbe für den Innenbereich

Für den Innenbereich sind Bodenfarben auf Wasserbasis gut geeignet. Hierbei solltest du beim Kauf auf den „Blauen Engel“ achten, der dir auf einen Blick verrät, dass es sich um Betonfarbe als wasserbasierte Dispersionsfarbe handelt, die sich für Innenräume gut nutzen lässt. Empfehlenswert sind sogenannte Silikatfarben. Durch den hohen pH-Wert beugen die Betonfarben Schimmel vor. Sie lassen sich leicht streichen und sind gesundheitlich unbedenklich.

 

Die passende Fußbodenfarbe für den Außenbereich

Im Außenbereich muss der Anstrich einiges mehr aushalten. Für Wände und Fassaden werden den Farben meist Biozide zugesetzt, damit diese die Fläche vor Schimmel- und Pilzbildung bewahren. Daher sind diese nur zum Streichen im Freien zu verwenden. Eine witterungsbeständige Schicht bilden Farben auf Acrylbasis. Diese lassen sich ideal an Betonwänden verarbeiten.

Bei Bodenbeschichtung im Außenbereich hat sich Epoxidharz bewährt. Die Zwei-Komponenten-Farbe macht den Beton wasserdicht und versiegelt zuverlässig Garagenböden, Kellerböden und Co. Ob normale Betonfarbe ausreicht oder ob du auf die 2K-Farben auf Basis von Epoxidharz zurückgreifst, hängt ganz von der Belastung ab. Angaben findest du dazu in der Regel auf dem Gebinde oder innerhalb der Produktbeschreibung.

So werden Betonböden gestrichen

Zuerst muss beim Streichen unterschieden werden, ob es sich um einen neuen oder einen alten Betonboden handelt. Hast du einen Boden frisch mit Zement verlegt, muss dieser vor dem Anstrich mit Bodenfarbe vollständig ausgehärtet und getrocknet sein. Je nachdem wie sich die Umgebungsbedingungen zeigen, kann das bis zu 8 Wochen dauern bis der Zement vollkommen durchgehärtet ist.

Alte Betonböden musst du vor dem Anstrich mit der Bodenbeschichtung eventuell erst abschleifen. Das Anschleifen ist dann besonders wichtig, wenn der Altanstrich blättert. In beiden Fällen musst du den Boden gründlich reinigen und sicherstellen, dass Schmutz, Staub und andere Verschmutzungen weitestgehend beseitigt sind.

Im Anschluss klebe alles ab, was nicht mit der Bodenfarbe gestrichen werden soll.

Im ersten Schritt trage eine Grundierung auf den Betonboden auf. Die Grundierung fungiert als Haftvermittler und garantiert, dass die anschließend aufgetragene Bodenfarben sich besonders gut als Bodenbeschichtung mit dem Zementestrich verbindet. Zum Auftragen der Grundierung kannst du einen Gummischieber oder Pinsel nutzen. Die Grundierung braucht ebenso wie frischer Zement eine gewisse Zeit der Trocknung, bevor es mit der Bodenfarbe weitergehen kann. Zur Trocknung findest du auf dem Gebinde der Grundierung die genauen Herstellerangaben. Die Grundierung sollte generell trocken, aber nicht vollständig ausgehärtet sein.

Ist die Grundierung entsprechend trocken, geht es jetzt an den Anstrich mit der Bodenfarbe. Hast du dich für eine 2-Komponenten Variante entschieden, mische nun die beiden Anteile gemäß den Angaben des Herstellers. Schnappe dir anschließend Farbrolle oder Pinsel und streiche den Boden in einem Arbeitsdurchgang. Es ist ratsam nach dem Grundanstrich eine zweite Schicht des Anstriches folgen zu lassen.

Tipp: Zeigt sich die Oberfläche des Betons bereits stark beansprucht, weist eventuell gar Löcher und Risse auf, baue noch einen Zwischenschritt ein und glätte den Boden vor dem Auftragen der Grundierung. Dazu eignen sich Betonfüller oder Mörtel aus Epoxidharz. Mit einem Spachtel verschließt du vor der Grundierung Risse und große Löcher einfach und schnell.

Welche Fußbodenfarbe im Keller verwenden?

Kellerräume benötigen eine Bodenfarbe, die abriebfest, beständig gegen Feuchtigkeit und leicht zu reinigen ist. Bei normalen Kellerräumen sind wasserbasierte Zement- und Fußbodenfarben gut geeignet. Beim Anstrich gilt im Prinzip gleiches wie zum Beispiel bei einem Garagenboden: Altanstriche müssen vorab entfernt werden. Dazu ist das Anschleifen notwendig. Ferner muss der Kellerboden sauber sein und sämtliche Verschmutzungen entfernt werden.

Wenn sich in deinem Kellerraum jedoch eine Heizung befindet und du den Kellerboden mit einer Bodenbeschichtung versehen möchtest, musst du laut Vorschrift auf eine ölfeste Farbe zurückgreifen.

 

Besonderheiten für die Bodenbeschichtung im Keller

In Heizungskeller gelten Richtlinien beim Anstrich von Untergründen, die du bei der Bodenbeschichtung zu beachten hast: Die Farbe für den Kellerboden muss ölfest sein, in drei Schichten aufgetragen werden und im oberen Bereich der Wand sichtbar sein. Bedeutet, dass du den ersten Grundanstrich in einer grauen Schicht wählst, den zweiten in einem Blauton und die dritte Schicht wieder in Grau aufträgst. Die Farben zeigen sich fächerförmig an der Wand und überlappen sich.

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Fußböden innen und außen selber streichen

Damit Fußböden sich im Innen- und Außenbereich nach dem Auftragen der Farbtöne von ihrer schönsten Seite präsentieren, solltest du nachfolgend unsere Tipps beherzigen, um so viele Jahre Freude mit der Bodenschichtung haben. Bevor es losgeht: Wenn du Flächen im Freien bearbeiten willst, achte auf Wetter, Feuchtigkeit und Temperaturen. Damit vor allem die Trocknung reibungslos klappt, sollte es mindestens drei Tage in Folge nicht geregnet haben und die Temperaturen am Tag und in der Nacht nicht unter 10 °C gefallen sein.

 

Vorbereitung des Untergrunds

Bevor die Bodenbeschichtung aufgetragen wird, ist es wichtig den Boden vor dem Streichen gründlich zu reinigen und Altanstriche zu entfernen. Um die Farbreste abzutragen, eignet sich ein Anschleifen des Bodens im Außen- und Innenbereich. Anschließend wird die Fläche nochmals gründlich von Verschmutzungen befreit. Unebenheiten und Risse können mit Mörtel aus Epoxidharz beseitigt werden. Für die anschließende Grundierung muss der Boden trocknen.

 

Grundierung und Trocknung des Fußbodens

Sind alle vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen, wird der Grundanstrich aufgetragen. Die spätere Beschichtung verfügt damit über eine bessere Haltbarkeit und Farbtöne zeigen sich intensiver. Trage ruhig zwei Grundierungen auf, wenn du das Gefühl hast, dass eine Beschichtung noch nicht auszureichen scheint und die Haltbarkeit damit erhöht wird. Rund 24 Stunden solltest du nun der Trocknung Zeit geben.

Trage anschließend die Spezialfarbe und Beschichtung gleichmäßig auf die Fläche auf. Nutze dazu Farbrolle oder Pinsel. Danach kannst du ebenso mehrere Beschichtungen aufbringen, sodass diese deckend sind. Dazu musst du jede Farbschicht mindestens über Nacht trocknen lassen. Streich so lange bis du mit der deckenden Beschichtung zufrieden bist.

Abschließende Hinweise & Tipps zum Streichen

Garagenböden, Kellerräume und anderen Böden aus Zementestrich lassen sich mit speziellen Farben für Böden vor zahlreichen Faktoren wie Feuchtigkeit, Schmutz und Staub schützen. Du hast die Wahl zwischen unterschiedlichen Farbtönen. Ein besonderer Tipp von uns als Experten ist der BAUFIX Boden-Flüssigkunststoff. Der wasserverdünnbare Decklack auf Acrylatbasis ist ideal für die Versiegelung und Beschichtung von Beton- und Zementuntergründen geeignet. Kellerräume, Treppen, Lager- und Wirtschaftsräume sowie Terrassen, Balkone und Haussockel lassen sich einfach und schnell streichen, fit machen und du erzielst eine einzigartige Optik, wie BAUFIX Kunde Wilhelm der seine wunderschöne Almhütte in den Bergen mit unserem BAUFIX Boden-Flüssigkunststoff zu einem echten Unikat gemacht hat. Sorge auch du für schöne Böden und traumhafte Ausblicke.

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